Primärenergiefaktor

Stadtwärme erhält Bestwerte bei der Energieeffizienz

Da die im Berliner Verbundnetz verteilte Stadtwärme zu über 50 Prozent aus ressourcenschonender Kraft-Wärme-Kopplung stammt, erfüllen Sie mit dem Anschluss an unser Stadtwärmenetz im Verbundnetz bereits vollständig die sich aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ergebende Verpflichtung zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärme- und Kälteenergiebedarfs. Auch der Großteil unserer übrigen Netze erfüllt bereits ganz oder teilweise diese hohen Anforderungen, so dass Sie hier keine weiteren, oder nur ergänzende eigene Maßnahmen zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben leisten müssen. Genaue Informationen zum für Ihre Liegenschaft maßgeblichen Netz erhalten Sie von Ihrer Kundenbetreuerin oder Ihrem Kundenbetreuer.

Primärenergiefaktor (PEF)

Die hohe energetische Qualität unserer Stadtwärme wirkt sich auch positiv auf den Primärenergiefaktor aus. Der Primärenergiefaktor bestimmt, wie viel Energie ein Gebäude für den reinen Wärme- und Kältebedarf benötigt und hat maßgeblichen Einfluss auf die energetische Bewertung eines Gebäudes nach dem GEG. Diese Bewertung hat wiederum entscheidenden Einfluss auf die Frage, welche zusätzlichen Maßnahmen ein Gebäudeeigentümer noch zu leisten hat, um die vom Gesetzgeber an seine Immobilie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Durch die Art der Energiegewinnung, deren Transport und Umwandlung kann der Primärenergiefaktor beeinflusst werden.
 

Zertifizierter Primärenergiefaktor von 0,45

Je nach Energieträger vergibt der Gesetzgeber einen anderen Primärenergiefaktor. So haben Heizöl und Erdgas einen Primärenergiefaktor von 1,1. Der pauschal vorgegebene Primärenergiefaktor für Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung beträgt 0,7. Im überwiegenden Teil des Versorgungsgebietes von Vattenfall übertrifft die klassische Versorgung mit Fernwärme jedoch sogar diese Anforderungen. Die Stadtwärme von Vattenfall hat im Berliner Verbundnetz einen zertifizierten Primärenergiefaktor von 0,45.