Hilfe / FAQ

Wie reagiert Vattenfall auf mögliche Energieengpässe?

Der Krieg in der Ukraine nimmt kein Ende - und die Sanktionsspirale gegen Russland dreht sich weiter. Immer mehr ins Visier geraten dabei die Energielieferungen des Landes: Kohle, Öl und allen voran Erdgas, das auch Moskau als Druckmittel einsetzt.

Wie Vattenfall in diesem Zusammenhang auf mögliche Energieengpässe reagiert, haben wir in den folgenden Fragen und Antworten zusammengefasst.

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Stadtwärme
   030 267 45 98

Individuelle Versorgung
   030 267 45 488

Fragen zur Stadtwärme

Finanzierung & Kosten

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für unsere Stadtwärme?

Finanzierungsmöglichkeiten für Stadtwärme bietet die KfW-Bankengruppe. Die Zinssätze für KfW-Kredite orientieren sich am Kapitalmarkt. Kurzfristige Veränderungen sind daher möglich. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt bei der KfW:

KfW Bankengruppe
Charlottenstraße 33/33a
10117 Berlin

Tel.: 030 202 640

Wie viel kostet eine Versorgung mit Stadtwärme im Jahr?

Informationen über die Kosten einer Versorgung mit Stadtwärme für ausgewählte Modellhäuser finden Sie hier.

Produkt

Was ist Fernwärme?

Das Wort Fernwärme beschreibt eine zentralisierte Wärmeversorgung: Im Gegensatz zur "klassischen" Art der Wärmeversorgung mit einer Erzeugungsanlage im Gebäude oder in unmittelbarer Nähe dazu, wird bei der Fernwärmeversorgung Wärme über ein Verteilnetz von Kraftwerken direkt in angeschlossene Gebäude transportiert. Fernwärme deshalb, weil die Wärme aus der Ferne zum Nutzungsort geleitet und nicht an diesem produziert wird.

Was sind die Vorteile von unserer Stadtwärme?

Die Versorgung einer Immobilie mit Stadtwärme bringt vielerlei Vorteile mit sich, die sich auch beim Bau bemerkbar machen: Bei einem Anschluss an das Stadtwärmenetz entfällt beispielsweise die platzraubende Unterbringung von Heizkesseln, Öl- oder Gastanks sowie die Errichtung eines Schornsteins. Somit wird Raum im Gebäude frei, den Sie anders nutzen können.

Darüber hinaus garantiert unsere in Kraft-Wärme-Kopplung besonders wirkungsvoll erzeugte Stadtwärme exzellente Werte für den Energieausweis Ihrer Immobilie. Der daraus resultierende niedrige Primärenergiefaktor, senkt - je nach Netz, in dem Ihre Immobilie angeschlossen ist - ggf. auch die Anforderungen an die Dämmung der Immobilie. Hierin liegt dann ein großes Einsparpotenzial, welches Sie nutzen können. Gebäude, deren Wärmeversorgungs durch unser Wärmenetz gewährleistet wird, erfüllen teilweise bereits vollständig die in § 44 Abs. 2 des Gebäudeenergiegesetzes definierten Anforderungen. Damit entfällt1 bzw. verringert2 sich die für Sie in den entsprechenden Netzgebieten die Verpflichtung zur Integration weiterer erneuerbarer Energien in Ihren Gebäuden.
 

1 vollständige Erfüllung in den Stadtwärmenetzen: Verbundnetz, Köpenick, Buch, Adlershof
2 teilweise Erfüllung in den Netzgebieten: Märkisches Viertel, Görschstraße I, Blankenburger Straße, Altglienicke

Ist Stadtwärme besonders umweltschonend?

Unser Wärmesystem ist ein wichtiger Schlüssel für die urbane Energiewende und unser Beitrag zu einem Drittel weniger CO2-Emissionen in der Hauptstadt bis 2030. Unsere Stadtwärme wird lokal, effizient und umweltschonend größtenteils in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) produziert. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme werden die eingesetzten Brennstoffe optimal genutzt.

Wir versorgen Berlin mit einem innovativen Technologie-Mix: Power-to-Heat ermöglicht die intelligente Nutzung von überschüssigem Wind- und Solarstrom. Zudem gilt die Einbindung zusätzlicher Wärmequellen, wie Solarthermie oder die Nutzung industrieller Abwärme als wichtiger Baustein für eine fossilfreie Energieversorgung innerhalb einer Generation. 

Was für einen Primärenergiefaktor hat die Stadtwärme?

Der pauschal vorgegebene Primärenergiefaktor für Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung beträgt 0,7. Im überwiegenden Teil des Berliner Versorgungsgebietes von Vattenfall übertrifft die klassische Versorgung mit Fernwärme jedoch sogar diese Anforderungen. Die Stadtwärme von Vattenfall hat im Berliner Verbundnetz einen zertifizierten Primärenergiefaktor von 0,45.

Eine Übersicht unserer Zertifikate erhalten Sie hier.

Gibt es Stadtwärme in ganz Berlin?

Der Begriff „Stadtwärme“ drückt aus, dass unsere Wärme zu 100 Prozent in Berlin erzeugt wird. Sie wird unmittelbar zu unseren Kunden transportiert. Insgesamt versorgen wir 1,3 Millionen Haushalte mit unserer Berliner Stadtwärme. Um zeitgemäßen Wohnkomfort mit einer klimaschonenden und sicheren Wärmeversorgung auch dort zu gewährleisten, wo bisher noch kein Stadtwärmenetz anliegt oder wo sich das Netz noch im Ausbau befindet, bieten wir individuelle Versorgungslösungen an.

Fragen zu individuellen Wärmelösungen

Finanzierung & Kosten

Was kostet Wärmecontracting?

Der Contracting-Nehmer verpflichtet sich mit Abschluss des Vertrags zu einer regelmäßigen Zahlung eines festgelegten Abschlags, mit welchem die Investition und die laufenden Betriebskosten abgedeckt werden. Die Wärmecontracting-Kosten setzen sich dabei aus den Grundkosten und den Arbeitskosten zusammen. Die Arbeitskosten sind abhängig vom letztendlichen Verbrauch des Gebäudes oder Quartiers.

Welche Förderung gibt es für eine dezentrale Energieversorgung?

Klimafreundliche und nachhaltige Baumaßnahmen werden von verschiedenen Institutionen, z. B. der KfW-Bank, gefördert. Besonders die Energieversorgung kann hier einen großen Teil dazu beisteuern, die nötigen Richtwerte für einen Bezug der Förderungen zu erreichen. Dank attraktiver Contracting-Modelle und dem Einsatz einer dezentralen Energieversorgung werden Budgets für andere Zwecke frei und der finanzielle Gestaltungsrahmen von Bauprojekten verändert sich maßgeblich zugunsten der Planer.

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Auswahl möglicher Förderungsinstitutionen und der Antragsstellung.

Produkt

Welche regenerativen Energien können eingesetzt werden?

Mit dezentraler Energieversorgung bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Energieversorgung durch regenerative Energien. Sei es über Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennwertkessel, betrieben durch regenerative Bio-Brennstoffe, oder über Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeproduktion. Im Falle eines BHKW wird dieses mit dem regenerativen Brennstoff Biomethan betrieben, Holzpelletkessel verbrennen Holzpellets, um Wärme zu erzeugen. Solaranlagen werden in Solarthermie- und Photovoltaikanlagen aufgeteilt: Die Solarthermie nutzt Sonnenlicht, um daraus Trinkwarmwasser und Wärme für die Heizung zu gewinnen, Photovoltaikanlagen produzieren zu 100 Prozent regenerativen Strom. Mit der dezentralen Energieversorgung bieten wir unseren Kunden Konzepte zur Energieversorgung, die gänzlich auf regenerative Energien setzen, oder Konzepte zur dezentralen Energieversorgung, in denen regenerative Energien integriert werden, um eine bessere Energieeffizienzklasse zu erreichen.

Was ist Wärmecontracting?

Wärmecontracting ist eine effiziente und komfortable Form der dezentralen Wärmeversorgung. Hierbei wird zwischen zwei Parteien ein Vertrag zur Versorgung eines Quartiers oder Gebäudes abgeschlossen. Der Energiedienstleister, als sogenannter Contractor, verpflichtet sich zur Wärmeerzeugung vor Ort. Im Gegenzug bezieht der Eigentümer des Gebäudes, als Contracting-Nehmer, die gelieferte Wärme über die vereinbarte Vertragslaufzeit. Die Wärmelieferung wird über eine dezentrale Energieanlage lokal produziert und ausgeliefert. Zudem können viele der Anlagen zusätzlich zur Kälte- und Stromerzeugung genutzt werden.

Das Wärmecontracting verläuft folgendermaßen: Im ersten Schritt des Kältecontractings wird ein Energieversorgungsvertrag aufgesetzt. Im Anschluss beschafft der Energielieferant die Contracting-Heizungsanlage, übernimmt die Installation und gewährleistet die Inbetriebnahme. Im Wärmecontracting-Vertrag ist der Contractor nun für Energielieferung, Anlagenmanagement, Service, Support und die Abrechnung der Versorgungsleistung und -menge verantwortlich. Der Contracting-Nehmer zahlt für diese Dienstleistungen und die konstante Energielieferung ein vereinbartes Entgelt. Nach Ende der Vertragslaufzeit einigen sich beide Parteien auf ein weiteres Vorgehen.

Welche Vorteile ergeben sich durch Wärmecontracting für die Immobilienwirtschaft?

Für Projektentwickler, Quartiersentwickler und Architekten liegen die Vorteile auf der Hand: Da die Errichtung und der Betrieb der Anlage durch das Energiedienstleistungsunternehmen übernommen werden, fallen keine Investitionskosten für sie an. Hierdurch werden zusätzliche Mittel frei, welche an einer anderen Stelle ins Projekt fließen können. Alle verbundenen Risiken verlagern sich ebenfalls auf den Contractor. Er steht in der Pflicht, die Beschaffung, Montage und den reibungslosen Betrieb der Wärmeerzeugungsanlage zu gewährleisten.

Zudem können die modernen im Wärmecontracting genutzten Technologien den Wert einer Immobilie auf dem Markt positiv beeinflussen.

Wann wird der Wärmecontracting-Vertrag auf den Eigentümer übergeben?

Der Vertrag wird zwischen einem Kunden und einem Unternehmen geschlossen. Der Wärmecontracting-Anbieter verpflichtet sich zu einer zuverlässigen Energielieferung, über Planung, Errichtung, Betrieb, Wartung und Versorgung einer Energieanlage. Der Kunde zahlt für diese Dienstleistung ein entsprechendes Entgelt im Rahmen der Vertragslaufzeit. Leistungsumfang und Eigentumsverhältnisse sind im Vertrag festgehalten. Mit der Immobilie wird auch der Wärmecontracting-Vertrag an den Eigentümer übergeben, sobald das Bauprojekt abgeschlossen ist.

Welche Leistung bieten wir Ihnen als Anbieter von individuellen Wärmelösungen?

Wir als Anbieter von Wärmecontracting und individuellen Energielösungen bieten unseren Kunden einen ganzheitlichen und umfassenden Service zur komfortablen und preisgünstigen Energieversorgung. Neben unserem breiten Portfolio aus dezentralen Lösungen und ergänzenden Technologien wie Ladeinfrastruktur für E-Mobilität profitieren unsere Kunden vor allem von unserer langjährigen Erfahrung. Als am Markt etablierter Wärmecontracting-Anbieter entwickeln wir Konzepte zum Wärmecontracting, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die Arbeit unserer Kunden zu erleichtern. Eine bedarfsorientierte Beratung, eine reibungslose Vertragsübergabe und eine zuverlässige, umweltfreundliche Energielieferung zeichnen unsere Leistung aus.

Wie lang ist die Laufzeit eines Wärmecontracting-Vertrags?

Ein Wärmecontracting-Vertrag hat eine reguläre Laufzeit von 10 bis 20 Jahren. Nach Ablauf des Vertrags stehen dem Contracting-Nehmer drei Optionen zur Auswahl: der Rückbau der Anlage, der Erwerb der Anlage durch eine Zahlung des Restwerts oder die Vertragsverlängerung.

Warum eignet sich Wärmecontracting für den Neubau?

Der Contracting-Anbieter greift auf ein umfassendes Angebot bezüglich der zu errichtenden Anlagen und der lieferbaren Energieformen zurück, zu welchen Wärme, Kälte und Strom zählen. Die technischen Möglichkeiten für dezentralen Energien reichen von Blockheizkraftwerken (BHKW), die Strom und Wärme via Kraft-Wärme-Kopplung generieren, bis hin zu Solarthermie und Photovoltaik-Anlagen, welche 100 Prozent erneuerbare Energien erzeugen. Somit kann das Wärmecontracting-Angebot den individuellen Kundenwünschen und Gegebenheiten angepasst werden.

Zudem übernimmt der Energiedienstleister die Planung und Realisierung des Projektes. Hierzu zählt die Konzepterstellung, die Beschaffung und Lieferung der Anlage, deren Montage und Inbetriebnahme. Somit bringt Wärmecontracting nicht nur Vorteile bei der Energielieferung, sondern unterstützt das Bauprojekt umfassend.

Wie gestalten sich bei individuellen Wärmelösungen die Preise?

Die Kosten für individuelle Wärmelösungen setzen sich aus einem verbrauchsunabhängigen und einem verbrauchsabhängigen Entgelt zusammen: Die Grundkosten bemessen sich dabei nach der vereinbarten, vorzuhaltenden Wärmeleistung sowie Art und Größe der Energieerzeugungsanlage. Diese Kosten werden zu Beginn des Wärmecontractings erstmalig festgelegt. Das verbrauchsabhängige Entgelt ergibt sich aus der tatsächlich verbrauchten Wärmemenge und dem Arbeitspreis, der durch schwankende Marktpreise variieren kann. Addiert man diese beiden Komponenten, so ergibt sich der in Abschlägen fällig werdende Preis des Wärmecontractings.

Wie lang ist die Vertragslaufzeit bei individuellen Wärmelösungen?

In der Regel beträgt die Wärmecontracting-Laufzeit 10 Jahre. Die Wärmecontracting-Laufzeit ist jedoch letztlich vom Vertrag abhängig, den wir mit unseren Kunden vereinbaren – auf Wunsch lassen sich so auch längere Vertragslaufzeiten festlegen. Während der Wärmecontracting-Laufzeit verantworten wir die Energielieferung für die errichtete Anlage. Nach Ende der Wärmecontracting-Laufzeit bieten sich dem Contracting-Nehmer drei verschiedene Möglichkeiten: Er kann den Rückbau der Anlage veranlassen, sie erwerben oder eine Verlängerung der Wärmecontracting-Laufzeit vereinbaren.

Fragen zu individuellen Kältelösungen

Finanzierung & Kosten

Welche Förderung gibt es für eine dezentrale Energieversorgung?

Klimafreundliche und nachhaltige Baumaßnahmen werden von verschiedenen Institutionen, z. B. der KfW-Bank, gefördert. Besonders die Energieversorgung kann hier einen großen Teil dazu beisteuern, die nötigen Richtwerte für einen Bezug der Förderungen zu erreichen. Dank attraktiver Contracting-Modelle und dem Einsatz einer dezentralen Energieversorgung werden Budgets für andere Zwecke frei und der finanzielle Gestaltungsrahmen von Bauprojekten verändert sich maßgeblich zugunsten der Planer.

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Auswahl möglicher Förderungsinstitutionen und der Antragsstellung.

Was kostet Kältecontracting?

Der Contracting-Nehmer verpflichtet sich mit Abschluss des Vertrages zu einer monatlichen Zahlung eines festgelegten Grundpreises, mit welchem die Investition und die laufenden Betriebskosten abgedeckt werden. Die Kältecontracting-Kosten sind abhängig vom letztendlichen Verbrauch des Gebäudes oder Quartiers.

Produkt

Was ist Kältecontracting?

Kältecontracting ist eine effiziente und umweltschonende Form der dezentralen Kälteversorgung. Hierbei wird zwischen zwei Parteien ein Vertrag zur Versorgung eines Quartiers oder Gebäudes abgeschlossen. Der Energiedienstleister, als sogenannter Contractor, verpflichtet sich zur Kälteerzeugung vor Ort. Im Gegenzug bezieht der Besitzer des Gebäudes, als Contracting-Nehmer, die gelieferte Kälte über die vereinbarte Vertragslaufzeit. Die Kältelieferung wird über eine dezentrale Energieanlage lokal produziert und ausgeliefert. Zudem können viele der Anlagen zusätzlich zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden.

Das Kältecontracting verläuft folgendermaßen: Im ersten Schritt des Kältecontractings wird ein Energieversorgungsvertrag aufgesetzt. Im Anschluss beschafft der Energielieferant die Contracting-Kälteanlage, übernimmt die Einrichtung und gewährleistet die Inbetriebnahme.

Im Kältecontracting-Vertrag ist der Contractor nun für Energielieferung, Anlagenmanagement, Service, Support und die Abrechnung der Versorgungsleistung und -menge verantwortlich. Der Contracting-Nehmer zahlt für diese Dienstleistungen und die konstante Energielieferung ein vereinbartes Entgelt. Nach Ende der Vertragslaufzeit einigen sich beide Parteien auf ein weiteres Vorgehen.

Welche Vorteile ergeben sich für die Immobilienwirtschaft durch Kältecontracting?

Für Quartiersentwickler, Unternehmer und Architekten liegen die Vorteile auf der Hand. Da die Errichtung und der Betrieb der Anlage durch das Energiedienstleistungsunternehmen übernommen werden, fallen keine Investitionskosten für Sie an. Hierdurch werden zusätzliche Mittel frei, welche an einer anderen Stelle ins Projekt fließen können. Alle verbundenen Risiken verlagern sich ebenfalls auf den Contractor. Er steht in der Pflicht, die Beschaffung, Montage und den reibungslosen Betrieb der Kälteerzeugungsanlage zu gewährleisten. Zudem kann Kältecontracting den Wert einer Immobilie auf dem Markt positiv beeinflussen, was ebenfalls der Immobilienwirtschaft zugutekommt.

Fragen zu Mieterstrom

Finanzierung & Kosten

Welche Förderung gibt es für eine dezentrale Energieversorgung?

Klimafreundliche und nachhaltige Baumaßnahmen werden von verschiedenen Institutionen, z. B. der KfW, gefördert. Besonders die Energieversorgung kann hier einen großen Teil dazu beisteuern, die nötigen Richtwerte für einen Bezug der Förderungen zu erreichen. Dank attraktiver Contracting-Modelle und dem Einsatz einer dezentralen Energieversorgung werden Budgets für andere Zwecke frei und der finanzielle Gestaltungsrahmen von Bauprojekten verändert sich maßgeblich zugunsten der Planer.
 

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Auswahl möglicher Förderungsinstitutionen und der Antragsstellung.

Wer finanziert Photovoltaikanlagen?

In unserem Fall ist das ganz simpel – wir möchten ein grüneres Morgen unterstützen und die Finanzierung von Photovoltaikanlagen für unsere Kund:innen so einfach wie möglich machen. Das bedeutet: Wir übernehmen die Kosten für die Errichtung, den Betrieb, die Versorgung mit Brennstoff sowie die Instandhaltung der Anlagen zu 100 Prozent. Einfacher geht es nicht.

Wie erfolgt die Abrechnung bei Mieterstrom?

Jährlich zum 31.12. - wie eine normale Stromabrechnung.

Produkt

Was ist der Vorteil dezentraler Photovoltaikanlagen-Anlagen?

Dezentrale Photovoltaikanlagen-Anlagen (PV) sind mitunter die klimafreundlichsten der dezentralen Anlagen. So bieten sie ihren Nutzern eine Reihe an attraktiven Vorteilen: Dezentrale PV-Anlagen fügen sich nahtlos in jedes Konzept der dezentralen Energieversorgung ein. Ob sie andere dezentrale Anlagen, die auf Strom angewiesen sind, ergänzen oder ob sie klimafreundlichen Strom zur individuellen Nutzung der Mieter produzieren – dezentrale PV-Anlagen wirken sich immer positiv auf die Energiebilanz eines Gebäudes aus. Sie produzieren Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie, der Sonne, und weisen somit einen Primärenergiefaktor von 0,0 auf. Des Weiteren kann der in dezentralen PV-Anlagen produzierte Strom ebenfalls ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden.

Was ist Mieterstrom?

Mieterstrom ist der Oberbegriff für Strom, der unmittelbar in Ihrem Haus erzeugt wird und nicht über öffentliche Netzte geleitet wird. Dieser kann bspw. aus einem Blockheizkraftwerk oder aus einer Photovoltaikanlage produziert werden.

Was ist DeinStrom?

DeinStrom ist der Produktname für das Vattenfall Mieterstrom Produkt. Wir haben uns für den Namen DeinStrom entschieden, weil dieser in Ihrem Haus lokal produziert und genutzt wird, ohne zuvor ins öffentliche Netz zu fließen.

Was ist Quartierstrom?

In Kooperation mit der Gewobag, einer Berliner Wohnungsbaugemeinschaft, bieten wir den aus gemeinsamen Stromerzeugungsanlagen erzeugten Mieterstrom an. Dieser trägt durch die Kooperation den Namen Quartierstrom.

Können Privatpersonen auch Mieterstrom beziehen?

Das ist sogar speziell für Privatpersonen gedacht, um die Energiewende in die Städte und an Mieter von Wohnungen zu bringen bzw. diese daran zu beteiligen.

Warum sollte ich mich für Mieterstrom entscheiden?

Mieterstrom ist eine besonders attraktive Methode, Gebäude mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen, denn er wird in Photovoltaikanlagen aus 100 Prozent nachhaltiger Sonnenenergie oder in modernen Blockheizkraftwerken mittels effizienter Kraft-Wärme-Kopplung lokal erzeugt. Der so als Mieterstrom zur Verfügung gestellte Strom ist nicht nur eine klimafreundlichere Alternative zu Strom aus dem allgemeinen Stromnetz, sondern bietet auch monetäre Vorteile für Eigentümer und Mieter: Gefördert durch das Mieterstromgesetz können wir als Energiedienstleister unseren Kunden niedrige Stromkosten bieten, denn wir legen die Förderung auf die Strompreise um.

Wer ist bei Mieterstrom Anlagenbetreiber?

Entscheiden Sie sich für die Nutzung unseres Mieterstroms, so profitieren Sie, ähnlich wie beim Wärme- oder Kältecontracting, von unserer langjährigen Erfahrung in der Anlagenführung: Wir kümmern uns um Planung, Errichtung, Betrieb und Wartung der Anlage. Sie profitieren von einer sicheren und garantierten Mieterstrom-Lieferung, von umweltschonendem Strom und müssen sich um nichts kümmern, denn wir bleiben bei Ihrer Nutzung des Mieterstroms Anlagenbetreiber.

Kann ich Mieterstrom auch mit Elektromobilität kombinieren?

Ja, das können Sie. Mit unseren integrierten Versorgungslösungen passen wir unsere Konzepte exakt auf Ihre Bedürfnisse an. Auf Wunsch lässt sich der in Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerken produzierte Strom ebenfalls in unsere Elektromobilität-Ladeinfrastruktur leiten. Somit profitieren Sie von einer doppelt umweltschonenden Lösung: Nicht nur durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe werden Emissionen eingespart, sondern darüber hinaus weiterhin durch die effiziente und lokale Stromerzeugung in klimaschonenden Erzeugungsanlagen.

Welche regenerativen Energien können eingesetzt werden?

Mit dezentraler Energieversorgung bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Energieversorgung durch regenerative Energien. Sei es über Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennwertkessel, betrieben durch regenerative Bio-Brennstoffe, oder über Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeproduktion. Im Falle eines BHKW wird dieses mit dem regenerativen Brennstoff Biomethan betrieben, Holzpelletkessel verbrennen Holzpellets, um Wärme zu erzeugen. Solaranlagen werden in Solarthermie- und Photovoltaikanlagen aufgeteilt: Die Solarthermie nutzt Sonnenlicht, um daraus Trinkwarmwasser und Wärme für die Heizung zu gewinnen, Photovoltaikanlagen produzieren zu 100 Prozent regenerativen Strom. Mit der dezentralen Energieversorgung bieten wir unseren Kunden Konzepte zur Energieversorgung, die gänzlich auf regenerative Energien setzen, oder Konzepte zur dezentralen Energieversorgung, in denen regenerative Energien integriert werden, um eine bessere Energieeffizienzklasse zu erreichen.

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