Hilfe / FAQ

Wie reagiert Vattenfall auf mögliche Energieengpässe?

Angesichts verringerter Gaslieferungen aus Russland hat die Bundesregierung am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Seitdem ist klar: Die Gasversorgungslage ist angespannt.

Was tut Vattenfall in der aktuellen Situation? Wir haben wichtige Informationen zusammengefasst.

Fragen zur aktuell angespannten Lage auf den Energiemärkten & zu den Gasumlagen

Ist die Versorgungssicherheit gewährleistet?

Da auch die Erzeugung unserer Stadtwärme zu einem wesentlichen Teil von einer zuverlässigen Gasversorgung abhängt, beobachten wir die Entwicklungen natürlich sehr genau und stehen kontinuierlich im engen Austausch mit Gasnetzbetreibern, zuständigen Ministerien und Behörden sowie Branchenverbänden.

Sollte es zu einer Ausrufung der Notfallstufe durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) kommen, kann die Bundesregierung unter anderem mit diesem Schritt im Rahmen des Energiesicherungsgesetzes schnell umfangreiche Verordnungen zum Einsatz, zur Verteilung, zum Transport und zur Einsparung von Energie erlassen.

Bei allen Maßnahmen, die dann in Kraft treten, sind bestimmte Verbrauchsgruppen gesetzlich besonders geschützt, d.h. diese sind möglichst bis zuletzt mit Gas zu versorgen. Zu diesen Gruppen gehören beispielsweise die Haushaltskund:innen, sowie Kund:innen der sogenannten „grundlegenden sozialen Dienstleistungen“($53a EnWG).

Wie entwickeln sich die Preise?

Bei der Stadtwärme sehen wir Preissteigerungen von ca. 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Eine wachsende Anzahl von Kund:innen vereinbart bereits eigenständig Abschlagserhöhungen mit uns, um hohe Nachzahlungen in der Zukunft zu vermeiden.

Durch die ab Oktober 2022 geltende Gasumlage werden unsere Brennstoffkosten zusätzlich zu den Brennstoffkostensteigerungen der vergangenen Monate belastet. Den durch die Wärmeerzeugung bedingten Anteil werden wir an unsere Kund:innen weitergeben müssen.

Wie sich die Gasumlage und Reduzierung der Mehrwertsteuer auf unser Wärmeprodukt verteilt, wird aktuell von uns prognostiziert und zeitnah kommuniziert.

Was ist die Kurzfristenergiesicherungsverordnung (EnSikuMaV)?

Die Kurzfristenergiesicherungsverordnung (EnSikuMaV) wurde am 24. August 2022 vom Bundeskabinett beschlossen. Das Ziel dieser bereits am 1. September 2022 in Kraft getretenen Verordnung ist eine sichere Versorgung mit Energie. Dafür wurden in der Verordnung Maßnahmen formuliert, die kurzfristig wirken sollen. Hier enthalten sind Informationspflichten rund um Ihren Verbrauch an Fernwärme und -kälte sowie mögliche Einsparpotenziale. Dies bedeutet konkret, dass wir Sie als Eigentümer eines von uns mit Stadtwärme und -kälte versorgten Objekts in 2 Schritten wie folgt informieren werden:

Schritt 1: Eine allgemeine Verbrauchs- und Kostenentwicklung auf Grundlage typischer Verbräuche unterschiedlich großer Gebäude oder Haushalte

Schritt 2: Eine für Sie als Endkunde spezifische Information zu:

- der Verbrauch und die Kosten der vergangenen Heizperiode

- die voraussichtlichen Kosten für die kommende Heizperiode bei gleichem Verbrauch unter Berücksichtigung des am 1. September 2022 in dem jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs für Erdgas

- das rechnerische Einsparpotenzial, sollte die durchschnittliche Raumtemperatur durchgängig um 1 ° C reduziert werden.


Diese zunächst durchschnittliche Auswertung wird bei uns derzeit erarbeitet und wird Ihnen fristgerecht zum 30.09.2022 zur Verfügung gestellt. Wenn Sie dazu weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Was passiert bei der Notfallstufe? Drohen mögliche Abschaltungen?

Da auch die Erzeugung unserer Stadtwärme (=Fernwärme) zu einem wesentlichen Teil von einer zuverlässigen Gasversorgung abhängt, beobachten wir die Entwicklungen sehr genau und stehen kontinuierlich im engen Austausch mit Gasnetzbetreibern, zuständigen Ministerien und Behörden sowie Branchenverbänden.  Die Ausrufung der Alarmstufe, verdeutlicht, dass die Möglichkeit besteht, dass auch noch die im Notfallplan Gas und Artikel 11 der Verordnung (EU) 2017/1938 als „Notfallstufe“ definierte Situation eintreten könnte. In einem solchen Fall wird die Bundesnetzagentur zum „Bundeslastverteiler“ und könnte – in enger Abstimmung mit den Gasnetzbetreibern – z.B. Bezugsreduktionen verfügen. Dies könnte dann unter Umständen auch die Stadtwärmeversorgung beeinträchtigen.  Das hätte gegebenenfalls zur Folge, dass wir nicht mehr Wärme im vereinbarten Umfang zur Verfügung stellen könnten. In einer solchen Situation würden wir vor Abschaltung (=Sperrungen) auf unsere Kund:innen persönlich zugehen, die davon betroffen wären. Bei allen Maßnahmen, die dann in Kraft treten, sind bestimmte Verbrauchsgruppen gesetzlich besonders geschützt, d.h. diese sind möglichst bis zuletzt mit Wärme zu versorgen. Zu diesen Gruppen gehören beispielsweise die Haushaltskund:innen, sowie Kund:innen der sogenannten „grundlegenden sozialen Dienstleistungen“($53a EnWG).

Kommt es zu einer Reduzierung der verfügbaren Gasmengen, könnte dies auch dazu führen, dass wir an der Erzeugung, dem Bezug oder der Fortleitung unseres Wärmeträgers durch höhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren Beseitigung uns wirtschaftlich nicht zugemutet werden kann, im Sinne des § 5 Abs.1 Nr.2 AVBFernwärmeV gehindert wären. Das hätte gegebenenfalls zur Folge, dass wir Ihnen nicht mehr ohne Weiteres Wärme im vereinbarten Umfang an Ihrer Übergabestelle zur Verfügung stellen könnten. In einer solchen, sehr schwierigen Situation würden wir auf Ihr Verständnis und auf Ihre Kooperation angewiesen sein.

Selbstverständlich würden wir Sie in einem solchen Fall schnellstmöglich über entsprechende Einschränkungen informieren und die Versorgung umgehend wieder im vereinbarten Umfang aufnehmen, sobald sich die entsprechende Situation wieder verbessert hat.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, dass derzeit keine Einschränkungen bei der Stadtwärmeversorgung bestehen. Diese Information erfolgt rein vorsorglich und dient allein der Vorbereitung, sollte sich die derzeitige Lage ändern.

Welchen Brennstoffmix nutzen wir für die Wärmeerzeugung?

Unseren Brennstoffmix 2021 zur Erzeugung der Fern- bzw. Stadtwärme in Berlin können Sie hier entnehmen.

Ein Großteil der von der Fern- bzw. Stadtwärme versorgten Objekte ist an unser Verbundnetz angeschlossen, bei dem wir verschiedene Brennstoffarten nutzen. Die Fern- bzw. Stadtwärmepreise in Berlin sind in allen Netzgebieten identisch und unterscheiden sich nur durch die vertragliche Grundlage. Die Nähe von Gebäuden zu konkreten Heizkraftwerken ist dabei irrelevant.

Unsere Downloads

Zu unseren Downloads

Sie sind auf der Suche nach Informationsmaterial oder einem bestimmten Zertifikat? Weiterführende Informationen zum Download finden Sie hier.

Sie haben eine technische Störung?

Prüfen Sie die lokalen Gegebenheiten

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Hausverwaltung auf

Bitte nehmen Sie vorab Kontakt mit Ihrer Hausverwaltung auf, um mögliche örtliche Gegebenheiten vorab zu klären (z. B. Ist die Hausstation im Keller bereits eingeschaltet?).

Kontaktieren Sie unseren Störungsdienst

Melden Sie uns die Unterbrechung

Sollte es zu Unregelmäßigkeiten bei der Versorgung kommen, erreichen Sie unser Störungsmanagement rund um die Uhr:

Stadtwärme
   030 267 45 98

Individuelle Versorgung
   030 267 45 488

Fragen zur Stadtwärme

Finanzierung & Kosten

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für einen Anschluss an die Stadtwärme?

Mit der Bundesrichtlinie zur Förderung effizienter Gebäude (BEG) fördert der Bund insbesondere die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Fördermittel zur systemischen Sanierung im Bestand (Erreichung höherer Effizienzklassen von Häusern und Gebäuden) können über die Hausbanken bei der KfW beantragt werden.

Als Einzelmaßnahme (unabhängig von Effizienzklassen) können auch die Wärmeübergabestationen beim Anschluss an die Stadtwärme über die BEG gefördert werden. Für Neukunden, die sich vertraglich verpflichten, einen hydraulischen Abgleich im Rahmen ihres Anschlusses nachzuweisen, stellt Vattenfall einen Förderantrag für die Errichtung der Wärmeübergabestation und gibt den erhaltenen Förderzuschuss an die Kunden weiter.

Wie viel kostet eine Versorgung mit Stadtwärme im Jahr?

Informationen über die Kosten einer Versorgung mit Stadtwärme für ausgewählte Modellhäuser finden Sie hier.

Produkt

Was ist Fernwärme?

Das Wort Fernwärme beschreibt eine zentralisierte Wärmeversorgung: Im Gegensatz zur "klassischen" Art der Wärmeversorgung mit einer Erzeugungsanlage im Gebäude oder in unmittelbarer Nähe dazu, wird bei der Fernwärmeversorgung Wärme über ein Verteilnetz von Kraftwerken direkt in angeschlossene Gebäude transportiert. Fernwärme deshalb, weil die Wärme aus der Ferne zum Nutzungsort geleitet und nicht an diesem produziert wird.

Was sind die Vorteile von unserer Stadtwärme?

Die Versorgung einer Immobilie mit Stadtwärme bringt vielerlei Vorteile mit sich, die sich auch beim Bau bemerkbar machen: Bei einem Anschluss an das Stadtwärmenetz entfällt beispielsweise die platzraubende Unterbringung von Heizkesseln, Öl- oder Gastanks sowie die Errichtung eines Schornsteins. Somit wird Raum im Gebäude frei, den Sie anders nutzen können.

Darüber hinaus garantiert unsere in Kraft-Wärme-Kopplung besonders wirkungsvoll erzeugte Stadtwärme exzellente Werte für den Energieausweis Ihrer Immobilie. Der daraus resultierende niedrige Primärenergiefaktor, senkt - je nach Netz, in dem Ihre Immobilie angeschlossen ist - ggf. auch die Anforderungen an die Dämmung der Immobilie. Hierin liegt dann ein großes Einsparpotenzial, welches Sie nutzen können. Gebäude, deren Wärmeversorgungs durch unser Wärmenetz gewährleistet wird, erfüllen teilweise bereits vollständig die in § 44 Abs. 2 des Gebäudeenergiegesetzes definierten Anforderungen. Damit entfällt1 bzw. verringert2 sich die für Sie in den entsprechenden Netzgebieten die Verpflichtung zur Integration weiterer erneuerbarer Energien in Ihren Gebäuden.
 

1 vollständige Erfüllung in den Stadtwärmenetzen: Verbundnetz, Köpenick, Buch, Adlershof
2 teilweise Erfüllung in den Netzgebieten: Märkisches Viertel, Görschstraße I, Blankenburger Straße, Altglienicke

Ist Stadtwärme besonders umweltschonend?

Unser Wärmesystem ist ein wichtiger Schlüssel für die urbane Energiewende und unser Beitrag zu einem Drittel weniger CO2-Emissionen in der Hauptstadt bis 2030. Unsere Stadtwärme wird lokal, effizient und umweltschonend größtenteils in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) produziert. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme werden die eingesetzten Brennstoffe optimal genutzt.

Wir versorgen Berlin mit einem innovativen Technologie-Mix: Power-to-Heat ermöglicht die intelligente Nutzung von überschüssigem Wind- und Solarstrom. Zudem gilt die Einbindung zusätzlicher Wärmequellen, wie Solarthermie oder die Nutzung industrieller Abwärme als wichtiger Baustein für eine fossilfreie Energieversorgung innerhalb einer Generation. 

Was für einen Primärenergiefaktor hat die Stadtwärme?

Der pauschal vorgegebene Primärenergiefaktor für Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung beträgt 0,7. Im überwiegenden Teil des Berliner Versorgungsgebietes von Vattenfall übertrifft die klassische Versorgung mit Fernwärme jedoch sogar diese Anforderungen. Die Stadtwärme von Vattenfall hat im Berliner Verbundnetz einen zertifizierten Primärenergiefaktor von 0,45.

Eine Übersicht unserer Zertifikate erhalten Sie hier.

Gibt es Stadtwärme in ganz Berlin?

Der Begriff „Stadtwärme“ drückt aus, dass unsere Wärme zu 100 Prozent in Berlin erzeugt wird. Sie wird unmittelbar zu unseren Kunden transportiert. Insgesamt versorgen wir 1,3 Millionen Haushalte mit unserer Berliner Stadtwärme. Um zeitgemäßen Wohnkomfort mit einer klimaschonenden und sicheren Wärmeversorgung auch dort zu gewährleisten, wo bisher noch kein Stadtwärmenetz anliegt oder wo sich das Netz noch im Ausbau befindet, bieten wir individuelle Versorgungslösungen an.

Wo erhalte ich schnell und einfach die wichtigsten Information zu meinem Vertrag, den Verbräuchen und der Abrechnung?

Mit unserem interaktiven Stadtwärme-Kundenportal haben Sie Ihren Wärmeverbrauch stets im Blick: aktuelle und historische Rechnungen, bevorstehende Abschlagszahlungen, monatliche Verbräuche sowie tagesaktuelle Daten aus den installierten Smart Metern.

Warum erfolgt der Rechnungsversand jedes Jahr unterschiedlich?

Die Ablesung erfolgt entweder durch Fernauslesung (Smart Meter) oder durch unsere Außendienstmitarbeiter. Unsere Außendienstmitarbeiter verwenden ein spezielles Auslesegerät. Die ausgelesenen Verbrauchsstände müssen erst in das Abrechnungssystem übermittelt und verarbeitet werden.

Die Rechnungslegung erfolgt, sobald die Daten auf Plausibilität geprüft wurden.

Lässt sich der Abrechnungszeitraum ändern?

Grundsätzlich ist dies möglich. Wir benötigen hierfür einen schriftlichen Auftrag vom Kunden. Bei einer kalenderjährlichen Abrechnung ist die Überlassung der erforderlichen Schlüssel für die Ablesung, Wartung und Entstörung erforderlich.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Meine Wärmerechnung weist ein Guthaben aus. Wie erhalte ich mein Geld?

Erforderlich ist eine schriftliche Mitteilung (E-Mail oder Post) sowie einen Hinweis zur Bankverbindung - sofern diese noch nicht bei uns im System hinterlegt ist. Wenn wir ein SEPA-Mandat hinterlegt haben, wird automatisch auf das hinterlegte Konto überwiesen.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Ich habe doppelt überwiesen, wie erhalte ich mein Geld zurück?

Erforderlich ist eine schriftliche Mitteilung und ggf. die Mitteilung der Bankverbindung auf welches das Geld zurückgehen soll. Die Überweisungsdauer beträgt ca. 2 bis 3 Werktage. Alternativ wird das Guthaben mit Ihrem nächsten Abschlag verrechnet.

Wo finde ich die Vorlage für das SEPA-Mandat?

Unsere Vorlage finden Sie hier. Senden Sie uns dieses bitte ausgefüllt zurück.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Wie funktioniert die Umrechnung von l/h in kW?

In unserem Wärmeversorgungsverträgen bezieht sich der Grundpreis auf den Heizwasservolumendurchfluss (HWD). In den einzelnen Wärmekostenberechnungen wird jeweils der Anschlusswert zur Differenzierung verwendet. Zur Umrechnung des jeweiligen Anschlusswertes (kW) auf den HWD (Liter je Stunde) müssen technische und physikalische Parameter in eine Umrechnungsformel eingesetzt werden.

Eine Erläuterung finden Sie hier.

Wo finde ich die aktuellen Preise (Preisblatt / Preisübersicht)?

Die Konditionen hängen von Ihren vertraglich vereinbarten Konditionen ab:

Für abgeschlossene Bestandsverträge vor dem Jahr 2011 finden Sie diese hier.

Für abgeschlossene Bestandsverträge ab dem Jahr 2011 finden Sie diese hier.

Eine Übersicht hinsichtlich unserer aktuellen Stadtwärme-Konditionen erhalten Sie hier.

Wo finde ich die gültigen Zertifikate (Primärenergiefaktor & CO2-Einsparung)?

Einen Überblick unserer Zertifikate finden Sie hier.

Es gab einen Eigentümerwechsel. Was sind die nächsten Schritte?

Bitte teilen Sie uns den Eigentümerwechsel schriftlich mit. Wir erstellen eine Überleitungsvereinbarung. Diese muss von allen Vertragsparteien unterschrieben werden. Erst dann erfolgt die Umschrift auf den neuen Vertragspartner / Eigentümer.

Erforderliche Informationen sind: Angaben zum neuen Vertragspartner, Übergabedatum sowie Informationen zur (sofern vorhanden) neuen Verwaltung - inkl. aktueller Vollmacht.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Wann kommen Sie vorbei und warten die Anlage? Woher weiß ich, dass Sie vor Ort waren?

Gemäß der Vereinbarung wird eine periodische Überwachung der Regelungsanlage durch Vattenfall vorgenommen. Diese periodische Überwachung beinhaltet auch das Austauschen bzw. das Erneuern von eventuell nicht funktionsfähigen Bauteilen, ohne dass dem Kunden weitere Kosten entstehen. Eine Dokumentation bzw. Beauftragung durch den Kunden ist dafür weder vertraglich vereinbart, noch wirtschaftlich darstellbar. Um die Kosten auch weiterhin auf dem vereinbarten Niveau halten zu können wird durch Vattenfall nur eine optimierte - den sicheren Betrieb gewährleistende - Datenaufnahme vorgenommen.

Bezüglich Unregelmäßigkeiten oder technischen Störungen erreichen Sie unser Störungsmanagement rund um die Uhr (Tel.: 030 267 45 98).

Ich wurde nicht darüber informiert, dass Sie den Zähler gewechselt haben. Wie lautet denn jetzt meine neue Zählernummer?

Aktuelle Zählernummern können Sie Ihrer künftigen Wärmerechnung entnehmen. Sollten Sie weiterführende Fragen zu Ihrem Zähler haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Welcher Teil der Station ist Eigentum von Vattenfall und wofür bin ich zuständig?

Aufgrund unterschiedlichen technischen Gegebenheiten und vertraglichen Vereinbarungen, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Melden Sie sich gerne bei uns.

Nutzen Sie hierfür gerne unser Postfach: kontakt-waerme@vattenfall.de

Fragen zu individuellen Wärmelösungen

Finanzierung & Kosten

Was kostet Wärmecontracting?

Der Contracting-Nehmer verpflichtet sich mit Abschluss des Vertrags zu einer regelmäßigen Zahlung eines festgelegten Abschlags, mit welchem die Investition und die laufenden Betriebskosten abgedeckt werden. Die Wärmecontracting-Kosten setzen sich dabei aus den Grundkosten und den Arbeitskosten zusammen. Die Arbeitskosten sind abhängig vom letztendlichen Verbrauch des Gebäudes oder Quartiers.

Welche Förderung gibt es für eine dezentrale Energieversorgung?

Klimafreundliche und nachhaltige Baumaßnahmen werden von verschiedenen Institutionen, z. B. der KfW-Bank, gefördert. Besonders die Energieversorgung kann hier einen großen Teil dazu beisteuern, die nötigen Richtwerte für einen Bezug der Förderungen zu erreichen. Dank attraktiver Contracting-Modelle und dem Einsatz einer dezentralen Energieversorgung werden Budgets für andere Zwecke frei und der finanzielle Gestaltungsrahmen von Bauprojekten verändert sich maßgeblich zugunsten der Planer.

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Auswahl möglicher Förderungsinstitutionen und der Antragsstellung.

Produkt

Welche regenerativen Energien können eingesetzt werden?

Mit dezentraler Energieversorgung bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Energieversorgung durch regenerative Energien. Sei es über Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennwertkessel, betrieben durch regenerative Bio-Brennstoffe, oder über Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeproduktion. Im Falle eines BHKW wird dieses mit dem regenerativen Brennstoff Biomethan betrieben, Holzpelletkessel verbrennen Holzpellets, um Wärme zu erzeugen. Solaranlagen werden in Solarthermie- und Photovoltaikanlagen aufgeteilt: Die Solarthermie nutzt Sonnenlicht, um daraus Trinkwarmwasser und Wärme für die Heizung zu gewinnen, Photovoltaikanlagen produzieren zu 100 Prozent regenerativen Strom. Mit der dezentralen Energieversorgung bieten wir unseren Kunden Konzepte zur Energieversorgung, die gänzlich auf regenerative Energien setzen, oder Konzepte zur dezentralen Energieversorgung, in denen regenerative Energien integriert werden, um eine bessere Energieeffizienzklasse zu erreichen.

Was ist Wärmecontracting?

Wärmecontracting ist eine effiziente und komfortable Form der dezentralen Wärmeversorgung. Hierbei wird zwischen zwei Parteien ein Vertrag zur Versorgung eines Quartiers oder Gebäudes abgeschlossen. Der Energiedienstleister, als sogenannter Contractor, verpflichtet sich zur Wärmeerzeugung vor Ort. Im Gegenzug bezieht der Eigentümer des Gebäudes, als Contracting-Nehmer, die gelieferte Wärme über die vereinbarte Vertragslaufzeit. Die Wärmelieferung wird über eine dezentrale Energieanlage lokal produziert und ausgeliefert. Zudem können viele der Anlagen zusätzlich zur Kälte- und Stromerzeugung genutzt werden.

Das Wärmecontracting verläuft folgendermaßen: Im ersten Schritt des Kältecontractings wird ein Energieversorgungsvertrag aufgesetzt. Im Anschluss beschafft der Energielieferant die Contracting-Heizungsanlage, übernimmt die Installation und gewährleistet die Inbetriebnahme. Im Wärmecontracting-Vertrag ist der Contractor nun für Energielieferung, Anlagenmanagement, Service, Support und die Abrechnung der Versorgungsleistung und -menge verantwortlich. Der Contracting-Nehmer zahlt für diese Dienstleistungen und die konstante Energielieferung ein vereinbartes Entgelt. Nach Ende der Vertragslaufzeit einigen sich beide Parteien auf ein weiteres Vorgehen.

Welche Vorteile ergeben sich durch Wärmecontracting für die Immobilienwirtschaft?

Für Projektentwickler, Quartiersentwickler und Architekten liegen die Vorteile auf der Hand: Da die Errichtung und der Betrieb der Anlage durch das Energiedienstleistungsunternehmen übernommen werden, fallen keine Investitionskosten für sie an. Hierdurch werden zusätzliche Mittel frei, welche an einer anderen Stelle ins Projekt fließen können. Alle verbundenen Risiken verlagern sich ebenfalls auf den Contractor. Er steht in der Pflicht, die Beschaffung, Montage und den reibungslosen Betrieb der Wärmeerzeugungsanlage zu gewährleisten.

Zudem können die modernen im Wärmecontracting genutzten Technologien den Wert einer Immobilie auf dem Markt positiv beeinflussen.

Wann wird der Wärmecontracting-Vertrag auf den Eigentümer übergeben?

Der Vertrag wird zwischen einem Kunden und einem Unternehmen geschlossen. Der Wärmecontracting-Anbieter verpflichtet sich zu einer zuverlässigen Energielieferung, über Planung, Errichtung, Betrieb, Wartung und Versorgung einer Energieanlage. Der Kunde zahlt für diese Dienstleistung ein entsprechendes Entgelt im Rahmen der Vertragslaufzeit. Leistungsumfang und Eigentumsverhältnisse sind im Vertrag festgehalten. Mit der Immobilie wird auch der Wärmecontracting-Vertrag an den Eigentümer übergeben, sobald das Bauprojekt abgeschlossen ist.

Welche Leistung bieten wir Ihnen als Anbieter von individuellen Wärmelösungen?

Wir als Anbieter von Wärmecontracting und individuellen Energielösungen bieten unseren Kunden einen ganzheitlichen und umfassenden Service zur komfortablen und preisgünstigen Energieversorgung. Neben unserem breiten Portfolio aus dezentralen Lösungen und ergänzenden Technologien wie Ladeinfrastruktur für E-Mobilität profitieren unsere Kunden vor allem von unserer langjährigen Erfahrung. Als am Markt etablierter Wärmecontracting-Anbieter entwickeln wir Konzepte zum Wärmecontracting, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die Arbeit unserer Kunden zu erleichtern. Eine bedarfsorientierte Beratung, eine reibungslose Vertragsübergabe und eine zuverlässige, umweltfreundliche Energielieferung zeichnen unsere Leistung aus.

Wie lang ist die Laufzeit eines Wärmecontracting-Vertrags?

Ein Wärmecontracting-Vertrag hat eine reguläre Laufzeit von 10 bis 20 Jahren. Nach Ablauf des Vertrags stehen dem Contracting-Nehmer drei Optionen zur Auswahl: der Rückbau der Anlage, der Erwerb der Anlage durch eine Zahlung des Restwerts oder die Vertragsverlängerung.

Warum eignet sich Wärmecontracting für den Neubau?

Der Contracting-Anbieter greift auf ein umfassendes Angebot bezüglich der zu errichtenden Anlagen und der lieferbaren Energieformen zurück, zu welchen Wärme, Kälte und Strom zählen. Die technischen Möglichkeiten für dezentralen Energien reichen von Blockheizkraftwerken (BHKW), die Strom und Wärme via Kraft-Wärme-Kopplung generieren, bis hin zu Solarthermie und Photovoltaik-Anlagen, welche 100 Prozent erneuerbare Energien erzeugen. Somit kann das Wärmecontracting-Angebot den individuellen Kundenwünschen und Gegebenheiten angepasst werden.

Zudem übernimmt der Energiedienstleister die Planung und Realisierung des Projektes. Hierzu zählt die Konzepterstellung, die Beschaffung und Lieferung der Anlage, deren Montage und Inbetriebnahme. Somit bringt Wärmecontracting nicht nur Vorteile bei der Energielieferung, sondern unterstützt das Bauprojekt umfassend.

Wie gestalten sich bei individuellen Wärmelösungen die Preise?

Die Kosten für individuelle Wärmelösungen setzen sich aus einem verbrauchsunabhängigen und einem verbrauchsabhängigen Entgelt zusammen: Die Grundkosten bemessen sich dabei nach der vereinbarten, vorzuhaltenden Wärmeleistung sowie Art und Größe der Energieerzeugungsanlage. Diese Kosten werden zu Beginn des Wärmecontractings erstmalig festgelegt. Das verbrauchsabhängige Entgelt ergibt sich aus der tatsächlich verbrauchten Wärmemenge und dem Arbeitspreis, der durch schwankende Marktpreise variieren kann. Addiert man diese beiden Komponenten, so ergibt sich der in Abschlägen fällig werdende Preis des Wärmecontractings.

Wie lang ist die Vertragslaufzeit bei individuellen Wärmelösungen?

In der Regel beträgt die Wärmecontracting-Laufzeit 10 Jahre. Die Wärmecontracting-Laufzeit ist jedoch letztlich vom Vertrag abhängig, den wir mit unseren Kunden vereinbaren – auf Wunsch lassen sich so auch längere Vertragslaufzeiten festlegen. Während der Wärmecontracting-Laufzeit verantworten wir die Energielieferung für die errichtete Anlage. Nach Ende der Wärmecontracting-Laufzeit bieten sich dem Contracting-Nehmer drei verschiedene Möglichkeiten: Er kann den Rückbau der Anlage veranlassen, sie erwerben oder eine Verlängerung der Wärmecontracting-Laufzeit vereinbaren.

Fragen zu individuellen Kältelösungen

Finanzierung & Kosten

Welche Förderung gibt es für eine dezentrale Energieversorgung?

Klimafreundliche und nachhaltige Baumaßnahmen werden von verschiedenen Institutionen, z. B. der KfW-Bank, gefördert. Besonders die Energieversorgung kann hier einen großen Teil dazu beisteuern, die nötigen Richtwerte für einen Bezug der Förderungen zu erreichen. Dank attraktiver Contracting-Modelle und dem Einsatz einer dezentralen Energieversorgung werden Budgets für andere Zwecke frei und der finanzielle Gestaltungsrahmen von Bauprojekten verändert sich maßgeblich zugunsten der Planer.

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Auswahl möglicher Förderungsinstitutionen und der Antragsstellung.

Was kostet Kältecontracting?

Der Contracting-Nehmer verpflichtet sich mit Abschluss des Vertrages zu einer monatlichen Zahlung eines festgelegten Grundpreises, mit welchem die Investition und die laufenden Betriebskosten abgedeckt werden. Die Kältecontracting-Kosten sind abhängig vom letztendlichen Verbrauch des Gebäudes oder Quartiers.

Produkt

Was ist Kältecontracting?

Kältecontracting ist eine effiziente und umweltschonende Form der dezentralen Kälteversorgung. Hierbei wird zwischen zwei Parteien ein Vertrag zur Versorgung eines Quartiers oder Gebäudes abgeschlossen. Der Energiedienstleister, als sogenannter Contractor, verpflichtet sich zur Kälteerzeugung vor Ort. Im Gegenzug bezieht der Besitzer des Gebäudes, als Contracting-Nehmer, die gelieferte Kälte über die vereinbarte Vertragslaufzeit. Die Kältelieferung wird über eine dezentrale Energieanlage lokal produziert und ausgeliefert. Zudem können viele der Anlagen zusätzlich zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden.

Das Kältecontracting verläuft folgendermaßen: Im ersten Schritt des Kältecontractings wird ein Energieversorgungsvertrag aufgesetzt. Im Anschluss beschafft der Energielieferant die Contracting-Kälteanlage, übernimmt die Einrichtung und gewährleistet die Inbetriebnahme.

Im Kältecontracting-Vertrag ist der Contractor nun für Energielieferung, Anlagenmanagement, Service, Support und die Abrechnung der Versorgungsleistung und -menge verantwortlich. Der Contracting-Nehmer zahlt für diese Dienstleistungen und die konstante Energielieferung ein vereinbartes Entgelt. Nach Ende der Vertragslaufzeit einigen sich beide Parteien auf ein weiteres Vorgehen.

Welche Vorteile ergeben sich für die Immobilienwirtschaft durch Kältecontracting?

Für Quartiersentwickler, Unternehmer und Architekten liegen die Vorteile auf der Hand. Da die Errichtung und der Betrieb der Anlage durch das Energiedienstleistungsunternehmen übernommen werden, fallen keine Investitionskosten für Sie an. Hierdurch werden zusätzliche Mittel frei, welche an einer anderen Stelle ins Projekt fließen können. Alle verbundenen Risiken verlagern sich ebenfalls auf den Contractor. Er steht in der Pflicht, die Beschaffung, Montage und den reibungslosen Betrieb der Kälteerzeugungsanlage zu gewährleisten. Zudem kann Kältecontracting den Wert einer Immobilie auf dem Markt positiv beeinflussen, was ebenfalls der Immobilienwirtschaft zugutekommt.

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